Fünf Punkte die man beim Erstellen und Designen einer Webseite beachten sollte
Dieser Artikel beruht auf dem englischen Original 5 ways to optimize your design von Pronet Advertising
Täglich werden tausende Webseiten auf Grund der Anforderungen des Erstellers oder Eigentümers der Webseite und nicht auf Grund der Wünsche des Besuchers gestaltet und online geschaltet. Die Webseiten-Besucher werden tatsächlich oft ignoriert, was mit Sicherheit einen der Hauptpunkte darstellt, weshalb solche Seiten nicht erfolgreich sind und sein können. Nachfolgend fünf Punkte die man beim Erstellen einer Webseite zwingend beachten sollte:
1. Sei der Besucher
Versetze dich in den Besucher. Was könnte ein Besucher deiner Webseite wollen? Eine Webseite sollte nicht nur deinen Anforderungen genügen, sondern auch denen des Besuchers! Eine gute Möglichkeit das durchzuspielen bzw. zu testen, ist die Einbindung eben solcher Besucher in den Entwicklungsprozess. Es reicht eigentlich schon wenn du dir einige Leute die Interesse an deinen Produken haben schnappts, und so Ihre Anforderungen als auch die eigenen abzudecken versuchts. Das muss auch gar nix kosten! Du musst ja schliesslich keine komplexen Usability-Tests durchführen. Es reicht vielleicht schon, wenn du im Freundeskreis einpaar Leute dazu motivierst.
2. Einfachheit ist der Schlüssel zum Erfolg
Wenn du dir einige der erfolgreichsten Seiten im Netz, wie beispielsweise Google, Flickr und Blogger, anschaust, wirst du eins sofort feststellen: Diese Seiten sind einfach gehalten! Wieso unnötige Features in die eigene Seite einbauen, wenn 80 Prozent der User nur 20 Prozent der Features nutzt? Das macht keinen Sinn. Behalte stets die Anforderungen der Besucher in Gedanken beim schalten eines zusätzlichen Features! Bei Redesigns von Seiten empfiehlt sich auch eine Seiten Überwachung wie z.B. Crazy Egg. Damit lässt sich das Klickverhalten der Besucher sehr gut analysieren. Welche Parts einer Webseite werden genutzt, welche weniger?
3. Inhalt ist Alles
Konzentriert man sich zu fest auf das Look and Feel der Seite und vergisst dabei den Inhalt, so kann das ebenfalls nach hinten los gehen. Der Inhalt ist wichtig, sehr wichtig! Stelle sicher, dass dein Inhalt auch effektiv und nutzbar in der Seite eingebunden ist. Um deine Service, deine Produkte dem Besucher schmackhaft zu machen, benötigst du einfache und dennoch überzeugende Aussagen und eine durchdachte Informations- bzw. Inhaltsstruktur. Genauso wichtig ist aber auch die Leserbarkeit der Informationen. Sind meine Informationen lesbar und verständlich? Auch hier kann man sich Aussenstehende zur Hilfe beziehen. Warum nicht!
4. Die kleinen Dinge machen den Unterschied
Jeder Part / Aspekt deiner Webseite sollte durchdacht und überlegt sein. Dinge wie Farben, Formen und sogar Verläufe können eine grosse Auswirkung auf die gesamte Webseite haben. Farben wie Blau, Grün, Türkis oder Silber haben einen beruhigenden Touch. Abgerundete Ecken anstelle von harten formen lassen die Seite weicher und persönlicher wirken. Kombiniert man die richtigen Farben, Formen, Bilder und Effekte kann man eine ausgesprochen starke und freundliche Message vermitteln, welche den Besuchern im Gedächnis bleiben und sie dazu animieren die Seite wieder zu besuchen.
5. Führe deine Besucher – Weniger ist Mehr!
Der Besucher deiner Homepage sollte nicht wirr auf der Seiten rumklicken müssen, damit er zum gesuchen Produkt oder zur gesuchen Seite kommt. Vielmehr sollte er zum Ziel geführt werden. Besucher lassen sich mit einer durchdachten, übersichtlichen und einfachen Navigation sowie Klick-Aufrufen gut durch die Seite führen. Ein gutes Beispiel finde ich die Seite von 37signals. Die Besucher sollten nicht 10 Klicks brauchen um beispielsweise eine Produkteseite zu erreichen, sonder nur zwei, drei Klicks. Oder auch nur einen Klick. Reduziert man die Anzahl nötiger Klicks auf das Minimum, so wird das a) den Besucher freuen und b) dem Betreiber der Seite einen Mehrwert bzw. höheren Umsatz bringen.